Basisausrüstung – Was man dabei haben sollte

Bei einer Fahrradtour kann es auch einmal ein Problem geben. Es ist gut, auf die Wichtigsten von ihnen vorbereitet zu sein.
Schon wenn man sich nur ein Stündchen aufs Bike schwingt und – ganz ohne Ausrüstung – mitten drin der Schlauch den Geist aufgibt, können zehn Kilometer Rückweg zu Fuß ganz schön an den Nerven zehren.

 

Es folgt hier die Liste für eine Basisausrüstung, die als Anregung und Gedankenstütze dienen soll. Je nach dem, ob man nur kurz um die Ecke will oder eine Mehr-Tages-Tour startet, wird das tatsächlich Notwendige sich stark unterscheiden.
Am Ende muss jeder selbst entscheiden und natürlich auch tragen, was in den Fahrradrucksack kommt.

 

  • Luftpumpe – handlich, zuverlässig
  • Ersatzreifen
  • Reifendichtmittel, Pannenset – falls es auch den Ersatzreifen erwischt
  • Werkzeug / Multitool – Schlüssel, Schraubendreher, Zange, Messer, Reifenheber
  • Nippelspanner – damit das Rad sich trotz Acht noch dreht
  • Erste-Hilfe-Set
  • Trinkflasche / Trinkblase
  • Kabelbinder – zum schnellen Befestigen
  • Handy – für den Notfall
  • Taschenlampe – eine Reparatur im Dunkeln wird schwierig
  • Regenjacke – hat nur minimalen Platzbedarf
  • Sonnenbrille / Sonnenschutz 

 

und wenn die Tour länger dauert oder vielleicht in freier Natur übernachtet werden soll:

 

  • Kompass, Kartenmaterial
  • Zelt
  • Isoliermatte
  • Schlafsack
  • Lebensmittel, Wasser
  • Geschirr und Besteck
  • Kocher (Spiritus, Gas, Benzin, Feststoff)

 

Ein interessantes Mehrzweck-Geschirr ist das Berghaferl. Das ist eine preiswerte, aus Hartplastik gefertigte, annähernd eiförmige Schale mit Griff und flachem Boden.
Das Berghaferl bringt nur ca. 50 Gramm auf die Waage, fasst etwa ein Drittel Liter und besitzt Füllstandsmarken. Benutzt wird es als Tasse, Teller, Messbecher und Schöpfkelle und verträgt auch heiße Speisen und Getränke.