Outdoor Kocher – das Herz der Outdoorküche

Outdoor Aktivitäten machen richtig Appetit. Für eine Rast oder Übernachtung im Freien sollte auch an die Zubereitung einer schmackhaften Mahlzeit in der Outdoorküche gedacht werden.
Für die Speisenzubereitung stehen mehrere Outdoor Kocher Typen zur Verfügung, die sich nach der Art des Verwendeten Brennstoffes unterscheiden.

 

Hier finden Sie die wichtigsten Outdoor Kocher:

 

Brennstoffe und Zubehör:

  • Ventil-Gaskartuschen
  • Stech-Gaskartuschen
  • Benzin
  • Spiritus, Petroleum

Im Folgenden soll ein Überblick über die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Outdoor Kocher gegeben werden.

 

Gaskocher

Gaskocher von Coleman bei Fahrradrucksack-24

Die Vorzüge des Gaskochers sind unkomplizierte Verwendung, Wartungsfreiheit und geringe Masse.

 

Das Gas wird in Gaskartuschen mitgeführt. Da das Gas sehr sauber verbrennt, fallen kaum Reinigungsarbeiten an.

 

Die Heizleistung des Gaskochers lässt sich sehr feinfühlig einstellen.

 

Zu beachten sind unterschiedliche Anschlussarten zur Befestigung des Gaskochers auf der Gaskartusche:

  • Ventil-Schraubkartusche
  • Klemmkartusche
  • Stechkartusche

Man muss also die zum Gaskocher passende Kartusche auswählen oder man beschafft sich für mehr Flexibilität einen Adapter.
Als Brenngas kommt Butan oder ein Gemisch das neben Butan auch Isobutan und Propan enthalten kann. Es ist zu beachten, für welches Gas der Brenner geeignet ist.

 

Auch hier ist auf die richtige Wahl zu achten, denn Butan siedet bei -0,5 °C, Isobutan bei -11,7 °C und Propan bei -42°C.
Hat man also negative Aussentemperaturen und reines Butan in der Kartusche, strömt kein Gas aus. Wer im Winter, in subpolaren Breiten oder im Hochgebirge unterwegs ist, braucht deshalb Kartuschen mit dem Gasgemisch.
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Benzinkocher

Ein wesentlicher Vorzug des Benzinkochers ist, dass sein Brennstoff beinahe überall auf der Welt recht gut beschafft werden kann. Der Zweite ist, dass Benzin unter allen üblichen Brennstoffen den höchsten Heizwert hat. Mit dem Benzinkocher bekommt man auch bei eisigen Temperaturen noch Wasser zum Kochen.

 

Das Handling des Benzinkochers ist jedoch etwas schwieriger und aufwändiger und man sollte es vor dem „Ernstfall“ schon ausprobieren. Zum Starten erfordert der Benzinkocher erst einmal ein Vorheizen.
Mit einer Handpumpe wird im Benzinreservoir Druck erzeugt, der das Benzin zum vorgeheizten Verdampfer transportiert. Das verdampfte Benzin tritt aus einer Düse aus, wird mit Luft vermischt und entzündet.

 

Die Heizleistung des Benzinkochers kann sehr gut reguliert werden. Das Benzin verbrennt aber nicht vollständig, wodurch es je nach Benzinart zu mehr oder weniger starken Rußablagerungen kommt. Deshalb ist auch immer wieder einmal die Reinigung und Wartung des Kochers notwendig.
Konstruktiv bedingt, sind Benzinkocher auch etwas schwerer, als die anderen Kocher.
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Mehrstoffkocher

Mehrstoffkocher, auch als Multifuelkocher bezeichnet, sind so konstruiert, dass sie neben Benzin auch Diesel oder Petroleum verbrennen können. Verschiedene Modelle können auch mit Gas betrieben werden. Dadurch kann man bei der Brennstoffbeschaffung wesentlich flexibler auf die jeweiligen Möglichkeiten reagieren.

 

Auch bei diesem Kocher lässt sich die Heizleistung sehr fein dosieren. Benzin- und Mehrstoffkocher haben einen etwas höheren Geräuschpegel, als die anderen Kocher.
In der Benutzung und Wartung entspricht der Mehrstoffkocher dem Benzinkocher. Um die Einsatzbereitschaft zu sichern, sollte man ein Ersatzteil- und Pflege-Set dabei haben.

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Spirituskocher

Die Vorteile des Spirituskochers sind seine geringe Größe und Masse, seine Robustheit, Wartungsfreiheit und simple Benutzung. Auch die Anschaffung des Spirituskochers ist kostengünstig.

Nachteilig sind die geringere Heizleistung von Spiritus, sodass man etwas mehr Zeit planen muss, und die schlechte Einstellbarkeit der Heizleistung.
Je nach Reiseziel, sollte man sich über die Beschaffbarkeit von Spiritus informieren.
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Festbrennstoff-Kocher

Der Festbrennstoff-Kocher wird mit Brennstofftabletten beheizt. Kennzeichnend sind einfachster Aufbau und geringes Gewicht des Kocher. Ungünstig ist die geringe Heizleistung des Festbrennstoffes und der daraus resultierende hohe Verbrauch.

 

Es gibt auch Outdoor Kocher, die mit Holz befeuert werden können. Das Brennmaterial braucht dann erst „vor Ort“ zusammen gesucht werden.

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